Eine Plattform statt fünf Systeme: Wie iComps Komplexität in der Vermögensverwaltung reduziert
Viele Vermögensverwaltungshäuser arbeiten heute mit einem Sammelsurium aus Einzelsystemen. iComps verfolgt von Anfang an einen anderen Ansatz: eine integrierte Plattform, die Portfolioanalyse, MiFid-Reporting, Vermögensreporting, Orderprozesse, Mandantenkommunikation und Gebührenabrechnung auf einer gemeinsamen Datenbasis vereint – und schafft Freiräume für das, was wirklich zählt: die Beratung.
Das Problem: Digitalisierung ohne Integration
Wealth Management ist digitalisiert – aber selten wirklich integriert. Reporting, Orderabwicklung und CRM laufen in vielen Häusern in getrennten Systemen, Daten werden manuell übertragen, Schnittstellen gepflegt. Das bindet Berater und verlangsamt Prozesse genau dort, wo Geschwindigkeit und Präzision entscheiden.
iComps adressiert dieses strukturelle Problem seit drei Jahrzehnten – mit einer Plattform, die alle Kernprozesse der Vermögensverwaltung auf einer gemeinsamen Datenbasis abbildet. Gleichzeitig wird die Lösung kontinuierlich weiterentwickelt und orientiert sich konsequent an den Anforderungen moderner Vermögensverwalter: modular erweiterbar, technologisch auf dem neuesten Stand und ohne Systembrüche.
Technologische Differenzierung: eine Datenbasis für alle Prozesse
Der entscheidende technologische Unterschied von iComps liegt nicht in einzelnen Funktionen, sondern in der Architektur. Buchhaltung, Controlling, Reporting, Portfoliosteuerung und -analyse, Steuer und Ordermanagement greifen auf denselben Datenbestand zu – Redundanzen und manuelle Abgleiche entfallen strukturell, nicht nur punktuell.
Die Plattform bildet dabei die volle Bandbreite komplexer Vermögen ab: Aktien, Anleihen, Derivate und Fonds sowie illiquide Assets werden konsolidiert nach Markt- und Buchwerten, handels- und steuerrechtlich korrekt verarbeitet. Look-Through-Analysen schlüsseln Fondsstrukturen bis auf Einzeltitelebene auf und machen Klumpenrisiken sichtbar, bevor sie zum Problem werden.
Abweichungen von Anlagerichtlinien, Verlustschwellen oder Budgets werden automatisch erkannt und kontinuierlich überwacht. Rebalancing-Prozesse greifen dabei nahtlos in die Portfolioanalyse: Strategieportfolios sind im System hinterlegt, Abweichungen werden täglich geprüft und daraus automatisiert Ordervorschläge abgeleitet – sowohl für Einzelmandate als auch im Massenrebalancing.
Gleichzeitig bleibt die notwendige Flexibilität erhalten: Individuelle Kundenvorgaben oder mandatsbezogene Besonderheiten lassen sich systemseitig hinterlegen und werden im gesamten Prozess berücksichtigt – etwa bei der Generierung von Rebalancing-Vorschlägen oder der Orderumsetzung. So können standardisierte Prozesse mit individuellen Anforderungen kombiniert werden, ohne zusätzliche manuelle Eingriffe.
Ein integrierter Pre-Order-Check stellt sicher, dass Anlagerichtlinien, Risikobudgets, Kontodeckung und Bestände eingehalten werden. Das Vier-Augen-Prinzip ist systemseitig verankert, bevor die Orders per Realtime-FIX-Anbindung elektronisch an die Depotbank übermittelt werden. So entsteht ein durchgängiger, automatisierter Workflow – von der Abweichungsanalyse bis zur Orderausführung, ohne manuelle Zwischenschritte.
Kundennutzen: Zeit zurückgewinnen für die Beratung
Was bedeutet das konkret für Vermögensverwalter? Weniger Systempflege, weniger manuelle Datenübertragung, weniger Abstimmungsaufwand zwischen Teams. Routineprozesse – Bestandsabgleiche, Bewertungsprüfungen, Rebalancing – laufen automatisiert im Hintergrund.
Das schafft Kapazität für das, was im Wealth Management den eigentlichen Wert erzeugt: die Beratung. Mandanten erhalten über das integrierte Portal und die mobile App jederzeit Zugriff auf aktuelle Vermögensinformationen – ohne dass der Berater manuell Reports zusammenstellen muss.
Einordnung: Was iComps von anderen Ansätzen unterscheidet
| Merkmal | Typische Einzellösungen | iComps-Ansatz |
| Datenbasis | Systemübergreifend, manuell synchronisiert | Eine gemeinsame Datenbasis für alle Prozesse |
| Orderprozess | Manuell, mehrstufig | Automatisiert, von der Analyse bis zur Execution |
| Steuerreporting | Separates Tool oder extern | Integriert, inkl. §20/23/36a EStG, DATEV-Anbindung |
| Mandantenzugang | Oft statische PDFs oder separates Portal | Interaktiv, einheitliche Infrastruktur mit App |
Hintergrund
iComps GmbH wurde 1996 gegründet und hat ihren Hauptsitz in Bad Schwalbach. Das Unternehmen beschäftigt mehr als 60 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus den Bereichen Softwareentwicklung, Steuer, Buchhaltung und Kundenservice. Zu den Mandanten zählen Family Offices, Vermögensverwalter, Banken, Stiftungen sowie Wirtschaftsprüfer und Steuerberater.
Kontakt: Rainer Herber, Head of Sales – hello@iComps.de
